Teil 2 – Das Abenteuer Gradisca – Camp, Anfahrt und das Roadbook

Der zweite und letzte Teil des Abenteuer Wochenendes geht es die letzten Offroad-Kilometer bis Gradisca und vorallem um das Roadbook und alle Herausforderungen die wir mit dem Offroad Camping Anhänger bewältigt haben….

Die Nacht verbrachten wir am heiligen Berg „Sveta gora“ am Fuße der Basilika in Nova Gorica. Mit der Beleuchtung am Anhänger war das Vorzelt und die Küche bestens ausgeleuchtet.

Am nächsten Morgen hieß es zusammenpacken und auf nach Gradisca, aber nicht einfach den schnellsten Weg…

… noch schnell einen Blick in die Karte und den einen oder anderen Feldweg auf dem Weg zur Grenze auskundschaften.

In Gradisca angekommen konnten wir unseren Stand beziehen, direkt neben dem Jeep-Stand am Anfang der Startaufstellung. Es war ein toller Nachmittag mit vielen Interessierten, die sich den Offroad Camping Anhänger im Detail angesehen haben.

Am nächsten Morgen nach einer deftigen Eierspeiß mit gebratenem Speck aus der Camping-Küche des Anhängers ging es um 8:30 Uhr an den Start.


Bereits nach wenigen Kilometern waren wir voll im Offroad-Geschehen. Die Wege waren sehr nass und schlammig. Die Spezial-Sektionen waren toll. Hier ein paar Bilder aus dem Felsen Parcours. Mit der Luftfederung fast ganz nach oben eingestellt, hatte der Anhänger mehr als genug Bodenfreiheit, Böschungs- und Rampenwinkel.

Es dominierte der Schlamm auf den Wegen entlang der Flüsse und durch die engen Wälder der Region…

Mittagspause und kurzes Revuepassieren was wir bereits alles erlebt hatten. Der Anhänger zeigt anhand der Dicke der Schlammschicht ganz gut wieviel Spaß wir bereits hatten – ich glaube der Jeep braucht in Zukunft Schmutzfänger. 😉


Jeder kennt die weiten Flussbette und die tollen Flussquerungen entlang der Strecke oder hat zumindest schon von ihnen gehört. Auf der Schotterpiste zeigt sich die Qualität der speziell abgestimmten FOX-Stoßdämpfer. Das Fahrwerk absorbierte alle Erschütterungen. Bei den tiefen Flussdurchfahrten erwies sich der Anhänger als dicht, doch selbst in Mittelstellung der Fahrwerkshöhe bekam der Anhänger mit seiner unschlagbaren Bodenfreiheit oft nur „Nasse Füße“.

Das Navigieren durch die engen, schlammigen Wälder machte Spaß und stellte keine Probleme dar. Der Anhänger schlängelte sich mühelos zwischen den Bäumen durch. Aufgrund der niedrigen Bauform machten wir uns keine Gedanken über hereinhängende Äste und Bäume.

Der erste Check nach 130 Offroad Kilometern war der Kühlschrank – alle Eier im Kühlschrank waren ganz und das Frühstück war gerettet.

Alles in allem war es ein traumhafter Offroad Tag. Gratulation an die Veranstalter!

Unser Resümee – 1061km gefahren 100% Abenteuer und Action

Fakten zum Ziehen des Anhängers mit unserem Jeep CJ7:

Verbrauch auf asphaltierter Strecke 18-19l/100km (16-18l/100km ohne Anhänger)

Verbrauch im Gelände war natürlich höher – 25-29l/100km mit Anhänger. Ohne Anhänger genehmigt sich der Jeep im Gelände auch ca. 23l/100km also auch hier kein gravierender Sprung im Verbrauch.

Fazit:

Der Leichtbau und die luftgefederte Einzelradaufhängung mit High End Stoßdämpfern machen sich bezahlt.

Keine Einbußen beim Spaß im Gelände und auf langen Strecken keine wesentliche Verschlechterung beim Verbrauch.